Stuttgarter Zukunftskongress 2022

Führung und Künstliche Intelligenz

OnLINE Veranstaltung

Was hat Führung mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu tun? Wo liegen Einsatzmöglichkeiten für diese Technik? Und: Kann Künstliche Intelligenz Führungskräfte und MitarbeiterInnen sinnvoll unterstützen?

Auch 2022 veranstalten wir wieder zusammen mit unseren Partnern, der Giordano-Bruno-Stiftung, dem Weltethos-Institut, DNWEACM, EVW, GI und INFOS  den Stuttgarter Zukunftskongress. Dieser steht 2022 unter dem Motto „Führung und Künstliche Intelligenz“ und widmet sich den sozialen, technischen und nicht zuletzt ethischen Aspekten, die mit dem Einzug von KI in Führungsetagen einhergehen.

Die Entwicklung KI-gestützter Systeme und ihr Einsatz in Unternehmen und Organisationen verändern Anforderungen an Führungskräfte. Zeichneten sie sich bislang vor allem für das Managen menschlicher Intelligenz und von Präsenzteams verantwortlich, so wird es  für sie zunehmend wichtig, Arbeitsprozesse mittels Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz so umzustrukturieren, dass KI und menschliche Intelligenz sich sinnvoll ergänzen. Führungskräften kommt dabei die Rolle des Treibers beim digitalen Wandel zu. Vor allem ihnen obliegt es, Motivation und Akzeptanz für die Arbeitsteilung zwischen KI-gestützten Systemen und Mitarbeitern zu schaffen, indem sie Nutzen und Bedeutung unter den Mitarbeitern aktiv und klar kommunizieren.

  • Welche neuen Technologie- und digitale Schlüsselkompetenzen sind hierbei gefragt?
  • Worauf sollten Führungskräfte beim Führen virtueller, interkultureller und interdisziplinärer Teams achten?
  • Wie lernen Führungskräfte und Mitarbeiter, Entscheidungen KI-gestützter Systeme zu vertrauen?

Im Rahmen von online-Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden renommierte Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zentrale Fragestellungen beleuchten und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Der Zukunftskongress wird online abgehalten.

Die bereits fünfte Auflage des Kongresses richtet sich insbesondere an KMU-Führungskräfte sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister  aus den Bereichen Consulting, Organisationsentwicklung und Management und Leadership und jene, die es noch werden möchten. Da es sich um keinen reinen Fachkongress handelt, ist aber auch ein breites Publikum angesprochen. Der Kongress fördert den dringend erforderlichen Dialog in der Zivilgesellschaft.

Konferenzstart am 19.11.22

Eröffnet wird der Kongress am Samstag, 19.11.22, um 14:00 Uhr mit einer Keynote von Dr. Sylke Piéch mit anschließender Podiumsdiskussion. Zwei Vorträge zu den Schwerpunkten Führung und Künstliche Intelligenz runden den Tag ab.

Weiter geht es im neuen Jahr. Ab dem 09.01.23 erwarten Sie jeweils montags im zweiwöchentlichen Rhythmus vertiefende Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Themenaspekten. Beginn ist jeweils 18:00. Das detaillierte Programm folgt. 

Die Veranstaltungen im Rahmen des Kongresses sind in diesem Jahr kostenlos.
Über eine Spende zur Deckung der Organisationsunkosten freuen wir uns. 

Seien auch Sie  ab dem 09. Januar 2023 online dabei.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Programm Teil 1 am 19.11.22

14:00 Uhr 
Eröffnung
Peter Seimer MdL, Fraktion Bündnis 90/Grüne im Landtag BW, Sprecher für Digitalisierung

Anni Schlumberger, GF Human IT Service GmbH

14:10 Uhr
Keynote: KI für Leadership / KI im Kontext von Leadership
Dr. Sylke Piéch, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

14:40 Uhr
Podiumsdiskussion
u.a.  Dr. Sylke Piech, Dr. Frank Schönthaler (Promatis), Barbara Liebermeister (ifidz)

15.45 Uhr
Entwicklung von emotionaler Intelligenz bei Führungskräften mit KI
Gaelle Piernikarch, Cambiana

16.30 Uhr
Leadership, Diversity and AI
Dr. Ksenia Keplinger, Max Planck Institut für Intelligente Systeme Stuttgart.

Teil 2 im neuen Jahr 2023

18:00 – 19:15 Uhr
Ab Montag, 09.01.23 im 14-tägigen Rhythmus, online

Das vollständige Programm stellen wir Ihnen mit allen Terminen demnächst hier auch als PDF zum Herunterladen bereit

 09. Januar 2023:  Ethik und KI im Bauwesen – Wie kann (muss) KI ethisch verantwortungsvoll eingesetzt werden?
Bianca Weber-Lewerenz, bwl-engineering.com

23. Januar 2023: Kollaborative Formen der Entwicklung und Umsetzung künstlicher Intelligenz im eigenen Unternehmen
Dr. Sabine Wiesmüller, Bodensee Innovationscluster digitaler Wandel

06. Februar 2023: Ist das schon KI?
Christian Dietzmann, AI Spaces

20. Februar 2023: KI im betrieblichen Kontext – oder, wir verstehen nur das, was wir tun können
Dr. Christina Klüver, Rebask GmbH

Weitere Termine zu nachfolgenden Vorträgen/Workshops finden Sie bald an dieser Stelle

KI und gute Arbeit?! Unterschiedliche Arbeitsleben am Beispiel zweier Unternehmen in der Logistikbranche
Prof. Dr. Antoinette Weibel, Prof. Dr. Simon Schafheitle, Universität St. Gallen

Digitalismus – Utopie einer neuen Gesellschaftsform
Daniel Rebhorn, diconium / data GmbH

Führungsmanifest der Integrata-Stiftung
Barbara Liebermeister, Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter

Vorstellung Projekt „Leadership Toolbox“
Christin Selzer, Sebastian Herbst, Roth-Institut, Bremen

Vergleich Führung durch KI und Führung durch Menschen
Prof. Dr. Simon Schafheitle, Universität St. Gallen

Konferenzstart am 19. November 2022

Keynote

Sylke Piech

Künstliche Intelligenz im Kontext von Führung

Der Einzug von KI-Technologien in die Arbeitswelt ist mit einem tiefgreifenden Wandel in den Organisations- und Leitungsprozessen verbunden. Die Zusammenarbeit und Ansprache der Mitarbeitenden unterliegt grundlegenden Veränderungen. Zudem können KI-Technologien das Leben einer Führungskraft maßgeblich erleichtern, wenn der richtige Umgang gefunden wird. Daher ist es für Führungskräfte entscheidend, die Chancen von KI-Systemen zu entdecken, digitales Wissen zu erwerben und sich zu moderner Führung stetig weiterzuqualifizieren. Neben diesen Aspekten wird Dr. Piéch in ihrem Vortrag auf die zentrale Rolle der Führungskräfte im Einsatz von KI-Technologien eingehen sowie aufzeigen, welche Führungskompetenzen im digitalen Zeitalter relevant sind und welche Bedeutung die Themen: Ethik & Werte in der KI-gestützten Zusammenarbeit spielen.

Dr. Sylke Piéch ist Senior Research Manager am Educational Technology Lab des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, DFKI, und sie leitet die Akademie für Leadership und Digitaltransfer in Berlin.
 Zuvor war sie langjährig als Direktorin des Instituts für Leadership und Human Resources Management an der Internationalen Akademie Berlin, gegründet an der Freien Universität Berlin, tätig. Als Expertin für Künstliche Intelligenz im Kontext von Leadership, Arbeit und Bildung beschäftigt sie sich mit den Themen: Führungskräfte- und Teamentwicklung, Digitalethik, Change Management, Mensch-Maschine-Kollaboration sowie Talentmanagement in Zeiten des digitalen Wandels.

Vorträge

Gaelle Piernikarch

Es wird heute viel über künstliche Intelligenz (KI) gesprochen und, dass KI manche von unseren Aufgaben übernimmt und ergänzt. Wie sieht es mit „Soft Skills“ und Führungskompetenz aus? Neue Technologie und digitalisierte Unternehmensprozesse können bestimmt die Qualitäten von Führungskräften stark ergänzen, insbesondere durch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI). Aber wie wird momentan KI im Unternehmen benutzt? Ist KI gleich KI? Wie wird es wahrgenommen? Wie sehen Führungskräfte das Thema? Was hat es mit emotionaler Intelligenz zu tun? Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, die eigenen und fremden Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen ist die Grundlage für eine großartige Führungskompetenz. Emotionale Intelligenz hilft auch Menschen, positive und dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Künstliche Intelligenz kann in Führung Chancen bieten, das Selbstbewusstsein von Managern in ihrer Interaktion mit ihren Teams zu steigern. So kommen z.B. neue Möglichkeiten, Entscheidungsprozesse zu schärfen und wichtige Erkenntnisse bei sozialen Interaktionen zu bekommen. Damit kann sich auch die Qualität der Kommunikation sowie der Führungsstil und das Vertrauen der Teams verbessern. In diesem Vortrag möchte Frau Piernikarch anhand praktischer Beispiele, Interviews und Businessfälle über ihre Erfahrung, u.a. mit einer digitalen Plattform zur Moderation von Workshops und Coaching, die auch künstliche Intelligenz verwendet, zu dem Thema „Entwicklung von emotionaler Intelligenz bei Führungskräften mit KI“ berichten.

Mehr über Gaelle Piernikarch erfahren Sie hier.

Ksenia

In ihrem Vortrag „Leadership, Diversity and AI“ möchte Dr. Keplinger anhand ihrer Forschungsergebnisse und praktischer Beispiele der Frage nachgehen, ob der Einsatz von KI die Vielfalt und Inklusion in Unternehmen und Organisationen fördert oder eher stört. Was bedeutet es für die Führungskräfte, im Zeitalter von KI ein Unternehmen zu steuern? Obwohl KI-Tools möglicherweise menschliche Vorurteile mindern können, gibt es Hinweise darauf, dass sie auch tiefsitzende Vorurteile kodifizieren und somit Diskriminierung sogar verschärfen können. Eine der vorgeschlagenen Lösungen ist die Einführung von Human-in-the-Loop-Systemen, in denen Menschen die Entscheidungen der KI überwachen. Würde eine solche Mensch-Maschine-Partnerschaft für diverse Betriebsprozesse eher hilfreich oder eher schädlich sein?

Dr. Ksenia Keplinger leitet die unabhängige Forschungsgruppe „Organizational Leadership & Diversity“ am Max Planck Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart. Zuvor war sie Postdoktorandin und dann Fakultätsmitglied an der University of Colorado Boulder, USA. Auf ihrem interdisziplinären Bildungsweg erwarb sie Abschlüsse in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Finanzen und Controlling sowie Volkswirtschaftslehre in Russland und Österreich. Dr. Keplinger forscht an der Schnittstelle von Führung, Diversität und künstlicher Intelligenz (KI). Ihre Forschung zielt darauf ab, Führungskräfte und Organisationen beim Einsatz von KI zu unterstützen, die Vorurteile bei Mensch-Maschine-Partnerschaften zu vermindern sowie zu einer toleranteren, vielfältigeren und integrativeren Gesellschaft beizutragen. Dr. Keplinger’s Forschungsergebnisse wurden in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Hier können Sie mehr über Dr. Ksenia Keplinger erfahren https://is.mpg.de/employees/kkeplinger

Ab dem 09. Januar 2023 jeweils 18:00 - 19:15 Uhr, online

Im neuen Jahr erwarten Sie jeweils montags im zweiwöchentlichen Rhythmus vertiefende Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Themenaspekten. Die Anmeldung ist kostenlos. Den Link erhalten Sie am jeweils am letzten Freitag vor der Veranstaltung. Das Tool ist Zoom.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und regen und interessanten Austausch.

09. Januar 2023

Bianca Weber-Lewerenz ist selbständige Bauingenieurin im In- und Ausland.
Seit 2019 forscht und gestaltet sie
die unternehmerisch verantwortungsvolle Digitalisierung im Bauwesen mit.
Mit ihrer Exzellenzinitiative für eine menschgeführte, nachhaltige KI im Bauwesen 
bringt sie erstmals fachübergreifend das Bauwesen in den globalen Ethik & KI-Dialog.
 
In ihrem Vortrag beleuchtet sie Chancen und Risiken der KI im Bauwesen und wo KI sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden kann (muss).
 

23. Januar 2023

Dr. des. Sabine Wiesmüller ist aktuell als Unternehmensberaterin sowie Geschäftsführerin des Bodensee Innovationsclusters tätig, welches sie als Mitbegründerin seit 2018 leitet. Frau Wiesmüller studierte im Bachelor und Master International Business mit Schwerpunkten in Compliance-Management und interkulturellem Management in Deutschland, England, Spanien, Indonesien und Mexiko. Während und nach ihres Studiums arbeitete sie in verschiedenen Unternehmensberatungen, bevor sie 2016 ihre Promotion im Bereich Wirtschaftsethik und AI Governance in Kooperation zwischen dem Wittenberg Zentrum für Globale Ethik und der Zeppelin Universität begann. Neben praktischen Erfahrungen in den Bereichen Consulting und Entrepreneurship ist sie seit ihrer Promotion weiterhin als Forscherin und Dozentin an der Zeppelin Universität tätig. Dabei ist sie besonders an verantwortungsvollem Wirtschaften sowie dem Potenzial exponentieller Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft interessiert. In Anlehnung an die Ausrichtung des Innovationsclusters befasst sie sich dabei schwerpunktmäßig mit kollaborativen Formen des KI-Einsatzes in Ökosystemen sowie mit Governance-Mechanismen, die es erlauben sollen, diese Technologien zum Vorteil der Gesellschaft einzusetzen – bei gleichzeitiger Begrenzung damit einhergehender Risiken. 

Für eine nähere Beschreibung des Impulsvortrages, schauen Sie gerne bald wieder rein. Wir freuen uns auf Sie.

06. Februar 2023

Christian Dietzmann ist Gründer von AI Spaces. Das Start-up zeigt Führungskräften die Potenziale und Folgen von Data Analytics und KI auf, um nachhaltige Innovationsentscheidungen zu ermöglichen. Die Methodik entstand in Folge seiner Forschungsarbeit im „Competence Center Ecoystems“ des Business Engineering Institute St. Gallen AG sowie der Universitäten Leipzig und St. Gallen. Seine Dissertation schlüsselt die im „AI Impact Assessment Framework“ enthaltenen Ansätze zur Potenzial- und Wirkungsanalyse des KI-Einsatzes auf. Neben seiner Tätigkeit als Gründer ist er als Unternehmensberater, Dozent und Redner aktiv.

Ist das schon KI? Je öfter man sich in Beruf und Alltag diese Frage stellt, umso mehr wird die Komplexität des Begriffs „Künstliche Intelligenz“ greifbar. Dieses Wissen über das Unwissen unterstreicht die Dringlichkeit eines allgemeinverständlichen KI-Verständnisses. Denn: Versagt die Kommunikation zwischen Digital-Experten und -Laien, rücken  nachhaltige KI-Innovationsentscheidungen in weite Ferne. Um die Partizipation im Entscheidungsprozess sicherzustellen, erarbeitet der Vortrag zunächst ein KI-Verständnis an der Schnittstelle zwischen Digital-Experten und Laien. Der weitere Fokus liegt auf der Abschätzung organisatorischer Folgen des KI-Einsatzes. Hierbei steht nicht nur die betriebswirtschaftliche Analyse, sondern vor allem der Faktor Mensch im Mittelpunkt. Aufgrund der Konsequenzen des KI-Einsatzes sowohl für Mitarbeiter als auch Kunden tragen Führungskräfte im Zuge von KI-Innovationsentscheidungen mehr Verantwortung denn je. Unterstützung bietet das „AI Impact Assessment Framework“, welches in Form eines Tools beispielhaft präsentiert wird.

20. Februar 2023

PD Dr. Christina Klüver studierte Erziehungswissenschaften und Informatik für Geisteswissenschaften, promovierte in Kommunikationswissenschaft und ist in Informatik habilitiert. Sie lehrt als Privatdozentin an der Universität Duisburg-Essen und ist Geschäftsführerin des eigenen Unternehmens REBASK® GmbH. Sie wurde als Mitglied im VDI/VDE-GMA Fachbeirat Optische Technologien berufen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Klüver hat sie Algorithmen der Künstlichen Intelligenz und des Künstlichen Lebens entwickelt, die zur Analyse sozialer, kognitiver, ökonomischer und technischer Komplexität eingesetzt werden. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.rebask.de/team

Der Einsatz einer KI im betrieblichen Kontext, wie auch immer diese definiert wird, kann sehr vielfältig sein. Die Verwendung technischer Mittel in der Produktion oder in der Verwaltung ist seit Jahrhunderten Bestandteil der Wirtschaft und es bieten sich verschiedene KI-Methoden an, die hier eine Effizienzsteigerung ermöglichen. Anders verhält es sich, wenn zum Beispiel die funktionale Sicherheit gewährleistet werden muss; in diesem Fall muss es sich entsprechend um eine „Safety AI“ handeln, die alle Bedingungen der Sicherheit erfüllt.

 

Eine Differenzierung zwischen einer KI, die kognitive Leistungen modellieren soll, und einer KI, die große Datenmengen verarbeitet und performant sein soll, ist im betrieblichen Kontext unerlässlich, wenn es um die Denkweise, die Erfahrung und die Entscheidungskompetenz menschlicher Akteure für den Betriebsalltag gehen soll. Eine KI kann im ersten Fall bei den Entscheidungen unterstützen, für die es häufig keine „Standard“-Softwarelösung gibt. Wenn die eigenen Entscheidungen durch die Empfehlung einer KI widergespiegelt werden, wenn wir selbst unser Tun verstehen und modellieren können, dann kann eine KI, so die Behauptung in diesem Vortrag, ebenso effizient für den betrieblichen Alltag eingesetzt werden wie schon seit längerem in der Produktion.

 

Die Termine für nachfolgende Vorträge/Workshops  werden laufend ergänzt. Schauen Sie gerne bald wieder rein.

Antoinette Weibel

Näheres zum Vortrag präsentieren wir Ihnen demnächst an dieser Stelle. Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Schauen Sie gerne bald wieder rein. Und seien Sie am 19.11.22 und ab dem 09.01.23 kostenfrei dabei, wenn das Thema Führung und KI aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet wird.

  • Mehr über Prof. Dr. Antoinette Weibel erfahren Sie hier.
  • Dr. oec. Simon Schafheitle ist Assistenzprofessor für Personalmanagement und Künstliche Intelligenz an der Universität Twente (NL). Er wurde im Jahr 2020 mit seiner Arbeit über das Zusammenspiel von Algorithmen, Personalsteuerungspraktiken und Vertrauen am Arbeitsplatz von der Universität St. Gallen promoviert. In seiner Forschungstätigkeit widmet er sich Fragen, wie ein digitaler Humanismus am Arbeitsplatz aussehen kann – also wie Technologie am Arbeitspatz eingesetzt werden kann, damit das Vertrauen der Mitarbeitenden, ihre erlebte Sinnhaftigkeit sowie „die menschliche Komponente“ am Arbeitsplatz davon profitieren.

Als Mitbegründer und Managing Direktor der diconium Group ist Daniel Rebhorn verantwortlich für Portfoliomanagement sowie Unternehmensstrategie und trägt zentrale operative Verantwortung. Darüber hinaus ist er Chairman der diconium Company embitel.

Heute beschäftigt er sich hauptsächlich damit, was seine Kunden von uns in der Zukunft erwarten. Dafür setzt er sich intensiv damit auseinander, welche Auswirkungen neue Technologien und Geschäftsmodelle auf Unternehmen haben. 

 

Die Digitalisierung führt uns wie ein Domino-Parkours in die Zukunft: Technologie verändert Businessmodelle, Vertriebsketten, Kommunikation. Dadurch verändern sich Unternehmen und Arbeitsbedingungen. Die Folge: Menschen arbeiten anders, brauchen neues Knowhow, haben mehr Freiheiten aber auch veränderte Pflichten. Eine neue Gesellschaftsform wird notwendig. Kurzum: Alles bewegt sich in Richtung Digitalismus. Daniel Rebhorn erklärt, wie uns digitale Werkzeuge wie etwa die künstliche Intelligenz dabei helfen können, mit diesen Veränderungen umzugehen.

 

Daniel Rebhorn, unter anderem Managing Director und Co-Founder von diconium, beschäftigt sich mit diesen Aspekten der Zukunft. In seinem Buch „Digitalismus“ zeichnet er die Utopie einer neuen Gesellschaftsform. Seine These: Wir sollten Technologien nicht nur als Auslöser für Veränderungen sehen, sondern zukünftig vor allem auch als zukunftsgestaltend. So kann eine künstliche Intelligenz, wenn sie richtig gestaltet ist, als übergeordnete Instanz Entscheidungen vorbereiten, die Auswirkungen analysieren und dann auch Entscheidungen treffen – zum Wohle aller. Das Ergebnis: Im Digitalismus werden für jeden Menschen bessere Rahmenbedingungen geschaffen.

In seinem Vortrag verbindet Rebhorn sein Knowhow zu Technologie und Gesellschaft zu einem klaren, mutigen Blick voraus, von dem wir heute schon lernen können.

Workshops

Führen virtueller Teams
  • Barbara Liebermeister, Gründerin Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter, stellt das Führungsmanifest der Integrata-Stiftung vor und freut sich auf den Austausch mit den Teilnehmenden.
Christin Selzer

„Mit der Entwicklung der Leadership Toolbox möchten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Führungsqualität leisten. Hierfür möchten wir ein Stück Einfachheit in die Komplexität des Führungsalltags bringen, indem praxisnahe Tools (z.B. Feedbackbogen etc.) jederzeit bereit stehen, um die Führungskraft zu unterstützen.“

Mehr erfahren (PDF)

Christin Selzer studierte Psychologie an der FernUniversität in Hagen. Sie ist als Senior Consultant und Projektmanagerin für das Roth Institut Bremen tätig. Sie verantwortet dort verschiedene Projekte für mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne sowie die Entwicklung der Roth Institut „Leadership Toolbox“, eine App zur Unterstützung von Führungskräften. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Führung, Persönlichkeitsdiagnostik und Change Management sowie deren neurobiologischen Hintergründen

Sebastian Herbst

Sebastian Herbst studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Unternehmen im Bereich Projekt- und Prozessmanagement sowie im Personalwesen.  2008 wurde er in der Orbitak AG Leiter des Bereiches Personal und Organisation und 2019 in den Vorstand berufen. Zusammen mit Gerhard Roth ist er Geschäftsführer des Roth Instituts. Zudem arbeitet er als Berater und Business-Coach für mittelständischen Unternehmen und internationale Konzerne. An der Hochschule Bremen ist er Dozent im Bereich Betriebswirtschaftslehre und lehrt zu den Themen Organisation und Führung.

Simon

Dr. oec. Simon Schafheitle ist Assistenzprofessor für Personalmanagement und Künstliche Intelligenz an der Universität Twente (NL). Er wurde im Jahr 2020 mit seiner Arbeit über das Zusammenspiel von Algorithmen, Personalsteuerungspraktiken und Vertrauen am Arbeitsplatz von der Universität St. Gallen promoviert. In seiner Forschungstätigkeit widmet er sich Fragen, wie ein digitaler Humanismus am Arbeitsplatz aussehen kann – also wie Technologie am Arbeitspatz eingesetzt werden kann, damit das Vertrauen der Mitarbeitenden, ihre erlebte Sinnhaftigkeit sowie „die menschliche Komponente“ am Arbeitsplatz davon profitieren.

Näheres demnächst hier. Schauen Sie bald wieder rein. Wir freuen uns darauf und hoffen, Sie beim Stuttgarter Zukunftskongress persönlich begrüßen zu dürfen.

ZUR Anmeldung

Hier geht es zur Anmeldung. Der Kongress startet am Samstag, 19.11.22 (14:00 -18:00 Uhr) Das Tool ist Zoom. Weiter geht es mit einstündigen online Sitzungen ab dem 09.01.23 (18:00 – 19:15 Uhr), jeweils mit einem ExpertInnen Vortrag und anschließender Diskussion. Weitere Termine werden bald ergänzt. Wir freuen uns auf Sie!

Unser Sponsor 2022: Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektro- in¬dustrie (BZI)

Das BZI ist das technische Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum des Bergischen Landes und versteht sich als Dienstleister der heimischen Industrieunternehmen. Die Aus- und qualifizierten Weiterbildungen insbesondere junger Menschen in den Kernbereichen der Metall- und Elektroindustrie fußen auf eine fast 70-jährige Tradition. Die Gründung erfolgte im Jahr 1952 durch die Gesellschafter Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V. und die Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid. Die seinerzeit bestehende Aufgabe, die Betriebe bei der Ausbildung des Facharbeiternachwuchses zu unterstützen und die Qualität der Ausbildung auf hohem Niveau sicherzustellen, hat nicht an Bedeutung verloren – ganz im Gegenteil. Das BZI übernimmt als überbetriebliche Ausbildungswerkstatt für die meist kleinen und mittelständischen Betriebe des Bergischen Landes die komplette Grundausbildung im ersten Ausbildungsjahr. Ab dem zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr werden die Auszubildenden mit den Fachlehrgängen bis hin zur Prüfungsvorbereitung und Durchführung der praktischen Abschlussprüfungen unter Verantwortung der IHK weiterhin durch das BZI begleitet. Insgesamt bildet das BZI in nahezu 40  Berufen der Metall-, Elektro- und IT-Technik aus. Mit der Weiterentwicklung zum Kompetenzzentrum für Technik und Wirtschaft kamen technische Weiterbildung und Qualifizierung und auch Fort- und Weiterbildungsseminare in den Bereichen Betriebswirtschaft, Management, Kommunikation und Ausbilderqualifizierung hinzu.

Die Aufbauorganisation besteht aus der Gesellschafterversammlung, dem Beirat, in dem Vertreter namhafter bergischer Unternehmen zu finden sind, der Geschäftsleitung, Ausbildungsleitung und Maßnahmekoordination. Die technischen Fachbereiche sind mit Ausbilderinnen und Ausbildern der unterschiedlichsten Fachrichtungen für die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten der Berufe der Metall- und Elektroindustrie besetzt. Mit dem erforderlichen Verwaltungspersonal und Dipl.-Pädagoginnen/Dipl.-Sozialpädagoginnen zur Unterstützung der Teilnehmenden in der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung sowie dem Team Vermittlungsmanagement, kam das BZI im Berichtszeitraum auf rund 50 Beschäftigte. Hinzu kommen die freien Dozenten/Dozentinnen zur Durchführung des Fort- und Weiterbildungsprogramms. Regelmäßige Fort- und Weiterbildung für die eigenen Mitarbeiter, um stets den Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden, ist eine Selbstverständlichkeit.

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunftsorientierung sind Kooperationen zu Partnern in der Region ein wichtiger Erfolgsfaktor. Seit vielen Jahren unterhält das BZI sehr gute Kontakte und Beziehungen z.B. zur Bergischen Universität Wuppertal und seit dem Jahr 2021 auch zur für die heimische Werkzeugindustrie wichtigen Forschungsgemeinschaft Werkzeuge FGW in Remscheid.

Als Bildungsunternehmen ist das BZI zusätzlich nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert. Die Prozesse und Verfahren des betrieblichen Arbeitsschutzes sind in das Qualitätsmanagementsystem implementiert. Darüber hinaus ist das Energie- und Umweltmanagementsystem des BZI zertifiziert nach ÖKOPROFIT.

www.bzi-rs.de

KONTAKT​

Sie haben Fragen zum Kongress?
Ihre Ansprechpartner:

Anni Schlumberger und Daniela Bilić, (Human IT Service GmbH)
Tel: 07071/ 566 76 38

Sponsoren – Aussteller – Partner

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Ob als Aussteller oder Referent – mit verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten erweitern Sie den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens. Knüpfen Sie neue Kontakte und lernen Sie potentielle Kunden kennen.

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Die Veranstalter

Impressionen