Die Denkfabrik

Die humane Nutzung der Informationstechnologie (IT) erfordert es, dass sowohl die technische als auch die sozialen Aspekte der Technologie gut verstanden werden. Daraus können dann Lösungen entwickelt werden, die den Menschen dienen.

Die Denkfabrik innerhalb der Integrata Stiftung dient dazu, im Vorfeld neue technische Entwicklungen zu analysieren und Trends zu erkennen.

Die Arbeit in der Denkfabrik besteht dabei aus Literaturstudium und Diskussion der Themen in Gesprächsrunden unter Berücksichtigung des gemeinsamen Ziels der Stiftung. In der Denkfabrik können alle mitarbeiten, die Teil der Stiftung sind oder von der Stiftung zur Diskussion eingeladen werden.

Was verstehen wir unter "Denkfabrik"?

Den Begriff Denkfabrik wollen wir dabei von dem aus den USA bekannten “Thinktank” abgegrenzt sehen, der sich sehr stark durch Lobbyarbeit in den Regierungskreisen auszeichnet. Uns geht es eher um das Wahrnehmen und Nachdenken und daraus Probleme zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Dies erfordert von den Beteiligten oft die Vertiefung in Themen, die neu und damit anfangs unverstanden sind. Es zeigt sich aber fast immer, dass die Themen schnell verstanden werden, schwieriger und manchmal fast unmöglich ist es, eine sinnvolle Lösung aus der Sicht der Stiftung zu erarbeiten. Daher tragen wir die Diskussion auch nach Außen, um Rückmeldungen zu bekommen.

Die Weitergabe von Wissen

Aus den Diskussionen können sich Standpunkte entwickeln, die dann in Abstimmung mit dem Vorstand der Stiftung in die Öffentlichkeit getragen werden. Als wichtiges Medium dient dazu der Blog, sowohl in Text- als auch im Videoformat. Hierbei ist es erfreulich, dass uns heute mit Medien wie YouTube preiswerte Kanäle zur Verfügung stehen, um auch komplexere Sachverhalte zu vermitteln. Der Anspruch besteht dabei weniger in der perfekten Präsentation als vielmehr in der sachlich korrekten Vermittlung der Inhalte.

Aktuelle Themen

Aktuell wird von uns das Thema künstliche Intelligenz sehr ernst genommen und war daher schon mehrfach Thema intensiver Diskussionen. Nach vielen Jahren des Dornröschenschlafs bei der Entwicklung von Systemen die auf künstlichen neuronalen Netzen beruhen, hat sich in den letzten Jahren ein exponentieller Fortschritt gezeigt. Die Möglichkeit auch extrem große Datenmengen in riesigen Netzen zu verarbeiten, hat zu überraschenden Erfolgen geführt. Als Stichworte seien hier nur die Texterzeugung mit GPT-3, die Beschreibung der Proteinfaltung durch AlphaFold oder die inzwischen fast alltäglichen Übersetzungsprogramme genannt.

Diese neuartigen Möglichkeiten aus der Informationstechnologie verändern unsere Fähigkeiten, Gutes zu tun, etwa in der Medizin, oder auch Problematisches hervorzubringen, wie Fake News, grundlegend.

Neben der Denkfabrik haben sich auch Arbeitsgruppen etabliert, die dann einzelne Themen sorgfältig weiterverfolgen und zu einem gewissen Abschluss, mit einem Thesenpapier oder einem Manifest, bringen

Kontakt

Prof. Dr. Eduard Heindl
Vorstand der Integrata Stiftung
Mail: Eduard.heindl@integrata-stiftung.de

Projekte

Lernen Sie auch andere Projekte der Integrata Stiftung kennen, z.B. HumanIThesia oder Polit@ktiv.

Aktuelle Veranstaltung

"Bildung und KI" ist der Schwerpunkt des nächsten Stuttgarter Zukunftssymposiums am 20.10.21. Jetzt anmelden!

Aktuelle Beiträge

Ergebnisse aus der Denkfabrik erscheinen regelmäßig, als Text oder in Form eines (Video)-Podcasts auf dem HumanIThesia-Diskussionsportal.