Polit@ktiv

Polit@ktiv ist eine innovative Online-Plattform für Bürgerbeteiligung, die von der Integrata Stiftung als Beispiel für humane Nutzung der Informationstechnologie entwickelt wurde. Dahinter steht die Idee, über umfangreiche Information und moderierten Dialog die individuelle Meinungsbildung zu fördern und somit – mit Hilfe der IT  – zur Stärkung der Demokratie beizutragen.

Die Integrata Stiftung übernimmt für kommunale Träger die Kosten zur Weiterentwicklung der Plattform sowie für Lizenzen und Server. Auf diese Weise ist die Nutzung von Polit@ktiv für alle Kommunen kostenlos.

Alle Dienstleistungen rund um die Online-Plattform werden von der Human IT Service GmbH übernommen. Dazu zählen in erster Linie die technische Administration, die Betreuung der einzelnen Projekte, die Moderation der dort stattfindenden Bürgerdialoge, aber auch Aufgaben im Bereich Vertrieb und Marketing.

Stärken von Polit@ktiv

Polit@ktiv ermöglicht eine besonders starke und erfolgreiche Bürgerbeteiligung, weil es nicht nur die auch sonst üblichen Online-Moderations-Verfahren (Neutralität, Netiquette, etc…) anwendet, sondern weit mehr macht:

Polit@ktiv als Informationsplattform

Die Möglichkeit der umfassenden Information stellt die Basis eines erfolgreichen Beteiligungsprozesses dar. Auf der Plattform können sich alle Bürgerinnen und Bürger nicht nur über den Prozessgegenstand (Worum geht es eigentlich? Was ist bereits geplant? Was ist bis jetzt passiert? Was können die Bürger tun?) sondern auch über dessen Historie des Verfahrens (was ist in den letzten Jahren geschene? was hat die Presse dazu jemals veröffentlich?) und außerdem über das Umfeld des Beteiligungsverfahrens (Was ist das eigentliche Ziel des Prozesses? Welche Gesetze und Normen sind zu beachten?) informieren. Und zwar wann und wo Sie wollen. Darüber hinaus werden auf Polit@ktiv Stimmen aus den sozialen Netzen gesammelt und aufbereitet sowie auf ähnliche Projekte in anderen Kommunen hingewiesen.

Die Aufbereitung und geordnete Darstellung der vorhandenen Informationen sowie der Blick über den Tellerand befördert den sachorientierten Verlauf des Beteiligungsprozesses und unterstützt die individuelle Meinungsbildung jenseits von Vorurteilen.

Polit@ktiv als Diskussionsplattform​

Polit@ktiv stellt verschiedene (technische) Möglichkeiten zur Verfügung, um eigene Ideen, Vorschläge und Argumente in den Beteiligungsprozess einzubringen. Dazu zählen:

  • eine Pinnwand
  • ein Forum
  • eine interaktive Karte
  • elektronische Fragebögen
  • Präferenzabfrage

Bei Polit@ktiv hat jedes Projekt mindestens zwei fest zugeteilte Online-Moderatoren, die den Prozess begleiten und als Ansprechpartner über den gesamten Zeitraum hinweg telefonisch und per Mail zur Verfügung stehen. Über die Methode der aktivierenden Moderation werden die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger motiviert, sich möglichst mehrfach in den Prozess einzubringen. Um jederzeit einen Überblick über die bereits eingegangenen Argumente und Ideen, werden die Kernaussagen aus den Beiträgen extrahiert (mit Rücksprache mit den Autoren), verschlagwortet und – wenn gewünscht – Handlungsfeldern zugeordnet. Das erleichtert den Überblick, auch wenn sehr viele Beiträge von Bürgern eingehen.

Polit@ktiv holt die Bürger da ab, wo sie sich aufhalten

Viele Menschen nutzen das Internet heute nicht mehr nur als Informationsquelle, sondern auch für die Pflege sozialer Kontakte und als Mittel zur Entspannung. Auch Polit@ktiv ist in den sozialen Medien und nutzt diese vor allem als Marketingkanal, um auf lokale Beteiligungsprozesse hinzuweisen. Auf diese Weise werden auch die Bürgerinnen und Bürger erreicht, die beispielsweise keine Tageszeitung oder Amtblätter lesen und auch ansonsten wenig mit der politischen Entwicklung in ihrer Gemeinde in Berührung kommen. Kurzum: Mit Polit@ktiv werden auch jene Zielgruppen erreicht, die nicht zu den „üblichen Verdächtigen“ bei Beteiligungsprozessen zählen.

Polit@ktiv für integrierte Bürgerbeteiligung

Die enge Verknüpfung von Offline- und Online-Komponenten stellt eine notwendige Bedingung für einen erfolgreichen Beteiligungsprozess dar. Über die Extraktion der Argumente und eine möglichst genaue Dokumentation vor Ort wird erreicht, dass nicht zwei Prozesse nebeneinander herlaufen, sondern Synergieeffekte erzeugt werden.

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