Seit 1999 zeichnet die Integrata-Stiftung herausragende Personen und Projekte aus, die Informationstechnologie und Künstliche Intelligenz in den Dienst des Menschen stellen — und so die Lebensqualität konkret verbessern.
Der Wolfgang-Heilmann-Preis würdigt Arbeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität durch Informationstechnologie leisten. Im Vordergrund steht der pragmatische Gedanke: ausgezeichnet werden vor allem Beiträge, die über den Erkenntnisfortschritt hinaus konkrete Gestaltungsvorschläge unterbreiten und einen hohen Realisierungsgrad haben.
Förderungswürdig sind wissenschaftliche Arbeiten ebenso wie Programmsysteme, Erfindungen und dokumentierte Vorschläge — in deutscher oder englischer Sprache —, die der humanen Nutzung von IT und KI dienen. Gefragt sind Lösungen, nicht nur Diagnosen.
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Kuratoriums, des Fachbeirats und des Vorstands der Integrata-Stiftung. Passend zum jeweiligen Thema werden zusätzliche Expertinnen und Experten als Gast-Juroren hinzugezogen.
Konkrete Gestaltungsvorschläge mit erkennbarem Praxisbezug stehen im Mittelpunkt.
Die Arbeit leistet einen messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität.
Der Mensch — nicht die reine Rationalisierung — steht im Zentrum der Anwendung.
Bevorzugt werden Beiträge mit hohem Realisierungsstand oder klarem Umsetzungsweg.
Der Preis trägt den Namen des Stifters und Gründers der Integrata-Stiftung — eines Pioniers, der schon früh die Frage stellte, wie Technik dem Menschen dienen kann.
Wolfgang Heilmann gründete 1964 das Unternehmen Integrata, das er später in eine Aktiengesellschaft umwandelte und über viele Jahre als Vorstandsvorsitzender leitete. Aus der ursprünglichen „Arbeitsgemeinschaft für integrierte Datenverarbeitung" wurde eines der bekanntesten IT-Schulungshäuser Deutschlands.
Sein Anliegen ging über die rein rationelle Nutzung der Technik hinaus: Heilmann setzte sich zeit seines Lebens für eine humane Gestaltung der Informationstechnologie ein — dafür, dass IT die Lebensqualität des Einzelnen und der Gesellschaft erhöht. Diese Idee bildet bis heute den Kern der Integrata-Stiftung, die er zum 1. Januar 2000 ins Leben rief.
„IT soll nicht nur der Rationalisierung dienen, sondern die Lebensqualität des einzelnen Menschen erhöhen."
Die nächste Verleihung des Wolfgang-Heilmann-Preises ist für 2028 geplant. Das konkrete Themenfeld steht derzeit noch nicht fest. Sobald der Themenschwerpunkt und die Modalitäten der Ausschreibung feststehen, geben wir sie rechtzeitig an dieser Stelle bekannt.
Aktuelle Änderungen und Neuerungen rund um den Preis werden rechtzeitig auf dieser Website veröffentlicht.