Die Idee des Humanen

Die „humane“ Nutzung der Informationstechnologie nimmt im Selbstverständnis der Integrata-Stiftung eine zentrale Rolle ein. Doch wie soll man solch eine  „humane“ Nutzung verstehen? Unser Gastautor, Wissenschaftshistoriker, -journalist und -publizist Ernst Peter Fischer, legt in seinem Beitrag auf HumanIThesia die Idee des Humanen genauer dar. Hier erfahren Sie mehr darüber…

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Bewusstsein für Maschinen?

Michael Mörike stößt aktuell beim Ethik- und KI- Projekt HumanIThesia die Debatte rund um das Thema „Bewusstsein für Maschinen“ an. Diskutieren Sie gerne mit. Seinen Beitrag lesen Sie hier.

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Wolfgang-Heilmann-Preis 2020 vergeben

Wolfgang-Heilmann-Preis geht an innovative Bildungsprojekte

Auch 2020 hat die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie wieder ihren Wolfgang-Heilmann-Preis vergeben. Den ersten Preis mit je 5.000 € teilen sich zwei Organisationen:

  1. Der junge Verein KI macht Schule eV., rund um Steffen Schneider, bringt in ihren interaktiven Workshops vor allem SchülerInnen KI bei. Dabei soll es nicht darum gehen, faktenbasiertes, technisches Wissen unreflektiert zu konsumieren, vielmehr sollen Teilnehmende dazu befähigt werden, dieses Wissen verantwortungsvoll anzuwenden und zu erweitern. Das interdisziplinäre Team von KI macht Schule diskutiert daher in jedem Kursmodul auch ethische und soziale Fragestellungen, die das Thema KI begleiten.
  2. Der Verein Atempo e.V. setzt sich gemeinsam mit vielen Menschen täglich dafür ein, dass alle Menschen gleichberechtigt arbeiten, leben und wohnen können. Schon vor zehn Jahren erkannte Geschäftsführerin Walburga Fröhlich, dass Barrierefreiheit bei der Erschließung und Aneignung von Texten eine wichtige Basis für das Verstehen und die autonome Entscheidungsfindung ist. Gemeinsam mit ihrem Team in Graz und KI-basierten Programmen übersetzt sie seither unter der Marke Capito Texte aller Textsorten ins Leicht Lesen und schätzt damit alle LeserInnen wert.

Daneben geht je eine Auszeichnung an:

  1. Das Projekt Computingeducation von Stefan Seegerer
  2. Das Projekt Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz von Wieland Brendel und Matthias Bethge

Der Preis war unter dem Motto Bildung für KI – Bildung mit KI ausgeschrieben. Es waren Personen oder Projekte gesucht, die mit ihrer Tätigkeit entweder Bildung für den Umgang mit KI fördern oder KI als Mittel zur Bildung (z.B. für individuelle Bildungsprogramme) einsetzen. Diesen Ansprüchen wurden die ausgezeichneten Arbeiten in ganz besonderem Maße gerecht. Die Preise wurden am 21. November 2020 unmittelbar im Anschluss an die Jury-Sitzung, Corona-bedingt, im Rahmen einer Webkonferenz verliehen. Schirmherrin war wieder Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesjustizministerin a.D. Sie lobte, wie breit die FinalistInnen das Thema KI und Bildung abdeckten: Sowohl in den Schul- als auch in den Sozialprojekten sei die humane Nutzung der IT richtungsweisende Grundlage der Arbeit.

Sehen Sie sich hier das kurze Dankesvideo von Frau Walburga Fröhlich von Atempo e.V. an.

Geschäftsführerin Walburga Fröhlich von Atempo e.V.

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Neu im Vorstand der Integrata Stiftung: Eduard Heindl

Ab sofort unterstützt Prof. Eduard Heindl, Diplomingenieur für physikalische Technik, Unternehmer (Gründer der ersten Internetagentur in Tübingen) und Firmengründer (heindl energy GmbH) als neuer Vorstand die Arbeit der Integrata Stiftung. Seit 2003 hält er eine Professur für e-business-Technologien an der Hochschule Furtwangen inne.

Wir freuen uns, mit ihm einen engagierten, kompetenten und überaus erfahrenen Mitstreiter und Experten im Bereich Wirtschaft und IT für die umfangreiche Stiftungsarbeit gewonnen zu haben.

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Neuer Podcast: Was ist GPT-3?

Was ist GPT-3? Im Interview mit Anni Schlumberger gibt Prof. Dr. Eduard Heindl einen ersten Einblick in die Funktionsweise, Möglichkeiten und Herausforderungen von GPT-3.

Wolfgang-Heilmann-Preis 2021

Visionen für eine bessere Welt: Humane Utopie als Gestaltungsrahmen für die Nach-Corona-Gesellschaft

In welcher Art digitalisierter Gesellschaft wollen wir leben? Wie können und sollten IT- und insbesondere KI-gestützte Anwendungen dazu beitragen, die Welt von morgen humaner zu gestalten und die Lebensqualität möglichst vieler Menschen zu steigern?

Mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis 2021 zeichnet die Integrata Stiftung Visionäre und Vordenker aus, die ambitionierte, grundsätzlich aber auch realisierbare Zukunftsentwürfe für eine digitalisierte Gesellschaft entwickeln.

Sie sind eine Vordenkerin oder ein Vordenker und denken darüber nach, wie eine Welt aussehen könnte, in der IT-/KI-gestützte Anwendungen zu einer Verbesserung der Lebensqualität möglichst vieler Menschen beitragen? Machen Sie mit und schicken Sie uns in Kurzform Ihre Vision. (max. 5000 Zeichen)

Sie kennen eine Vordenkerin oder einen Vordenker (Person/Institution), den die Stiftung mit dem Wolfgang-Heilmann-Preis auszeichnen sollte? Nennen Sie uns dessen Namen und beschreiben Sie in Kurzform dessen Vision. 

Der Einsendeschluss ist der 31.12.2020.

Weitere Infos zur Auslobung und zur Preisverleihung am 24. April 2021 in Tübingen finden Sie hier.

Sie haben Fragen? Treten Sie gern mit uns in Kontakt, am besten per Mail unter preis@integrata-stiftung.de.

Podcast: Was macht die Integrata Stiftung?

Wer ist die Integrata Stiftung und wofür setzt sie sich ein? Was macht die Denkfabrik der Stiftung? Und: Wie kann ich hier mitwirken? In dieser Podcast-Folge geben die Vorstände der Stiftung, Michael Mörike und Wolfgang Braun, einen kurzen Einblick in die Stiftungsarbeit und erklären, was unter einer „humanen Nutzung der IT“ zu verstehen ist.

 

Neues Format in der Tradition des Expertenforum: Das XF citizen lab

In Anlehnung an das Expertenforum Bürgerbeteiligung hat die HIT in den vergangenen Wochen ein neues Format entwickelt: Das XF citizen lab. Unter dem Motto „Wir denken die politische Partizipation der Zukunft“ möchten wir in der Tradition des Expertenforums neue Ideen für erfolgreiche Partizipation entwickeln. Allerdings nicht wie bisher mit kommunalen Entscheidungsträger*innen und Vertreter*innen aus Politik und Wissenschaft an der Seite, sondern gemeinsam mit denen, für die Partizipation eigentlich gedacht ist: Bürgerinnen und Bürgern!

Das Ziel des XF citizen lab ist die Entwicklung ganz konkreter Methoden und Werkzeuge, die in Zukunft zur Verbesserung der Partizipation von Bürger*innen auf diversen Politikfeldern und Ebenen politischer Beteiligung eingesetzt werden können. Damit wollen wir unsere Demokratie zukunftsfest für die bereits absehbaren technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen von morgen machen. Ganz bewusst werden wir den Bürger*innen viel Raum geben: Zwar wird es Anleitung und Input vonseiten der HIT geben, jedoch sollen hauptsächlich die Bürger*innen zu Wort kommen, diskutieren und gemeinsam Ideen entwickeln.

Die Ergebnisvorgabe soll dabei so vage wie möglich gehalten werden, um der Kreativität und den Ideen der Teilnehmer*innen so viel Freiraum wie möglich zu lassen. Lediglich das grobe Ziel ist gegeben: Ein für die Zukunft nutzbarer Ideenbaukasten für „gute“ politische Beteiligung. Dadurch sollen alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, eigene Vorstellungen von erfolgreicher Partizipation einzubringen, um dann gemeinsam eine Idee zu entwickeln, wie Partizipation diesen Ansprüchen in Zukunft auch in der Praxis gerecht werden kann.

Erste Veranstaltungsreihe

Die erste zweiteiligen Veranstaltungsreihe, beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 5. März im Club Voltaire. Ende April / Anfang Mai (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) wird eine zweite Veranstaltung stattfinden, in der die Themen der Auftaktveranstaltung vertieft werden. Wir wollen uns dem Thema erst einmal annähern und gemeinsam erste Gehversuche wagen. Wenn sich in diesem Rahmen spezifische Themenschwerpunkte herauskristallisieren, werden diese in das Programm der nächsten Veranstaltungen aufgenommen. Das bedeutet: Die Teilnehmer*innen können und sollen die Agenda des XF citizen lab aktiv mitgestalten!

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Symposion Ethik und KI – exklusive Veranstaltungsreihe der Integrata Stiftung

Mit ihrem neuen Symposion Ethik und KI möchte die Integrata-Stiftung Entscheidern aus Wirtschaft und Verwaltung eine lebendige Plattform bieten, in angenehmer Atmosphäre und in einem vertraulichen Rahmen mit Kolleginnen und Kollegen die drängenden Themen des verantwortungsvollen Einsatzes der KI zu diskutieren.

Der Stiftungsmission folgend wird der Austausch durch ein pointiertes Impulsreferat und die interdisziplinäre Kommunikation mit Ethik-Experten aus Wirtschaft, Forschung, öffentlicher Verwaltung und Politik befeuert.

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 30.01.20 ab 18:00 in Stuttgart (Im Heurigen, Mädherklinge 6, 70469 Stuttgart) statt. Als Referenten sprechen Prof. Dr. Andreas Oberweis und Prof. Dr. Roland Heger. Anschließend folgt der kulinarische Teil des Abends

-> Hier geht es zur Anmeldung

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In eigener Sache: Nachruf auf Sascha Blättermann

Unser lieber Freund, geschätzter Kollege und ehemaliger Mitarbeiter Sascha Blättermann ist völlig unerwartet Ende Juni verstorben. Wir sind alle fassungslos, dass er, der jahrelang ein fester und tragender Grundstein des Teams rund um die HIT und die Integrata Stiftung war, plötzlich nicht mehr da ist.

Über mehr als vier Jahre war Sascha der „Marketing-Man“, wie er sich selbst gern bezeichnete, zunächst für Polit@ktiv und nach und nach auch für die gesamte Integrata Stiftung. Ob es die Organisation des Stuttgarter Zukunftssymposiums und des Expertenforums Bürgerbeteiligung waren, der Aufbau und die Betreuung der Blogs von Polit@ktiv und HumanIThesia oder – seine mit Abstand liebste Beschäftigung – die aktive Fütterung unserer Facebook-Kanäle: Sascha war immer mit ganzem Herzen und vielen, auch unkonventionellen Ideen dabei.

Dabei war er durch und durch ein Teamplayer. Wer immer neu zu uns stieß: Sascha war der erste, der einen Draht fand und alle integrierte. Kein Geburtstag wurde vergessen. Regelmäßige Teamevents – gern auch in Verbindung mit Stadionbesuchen oder Spielenachmittagen– waren Pflicht. Wir haben viel zusammen gelacht und gestaunt über seinen Bahn-Enthusiasmus, seine Liebe zu Musicals und die Begeisterung, mit der er an TV-Sendungen teilnahm. Die Hurtigruten hatten es ihm auch angetan – Postkarten mit Urlaubsgrüßen hängen heute noch im Büro.

Ende des Jahres hatte Sascha entschieden, sich neue Herausforderungen zu suchen. Wir haben seinen Weggang damals alle sehr bedauert, aber auf seine Art ist er trotzdem immer Teil unseres Teams geblieben. Und das wird er auch weiterhin bleiben.

Im Namen des gesamten Polit@ktiv-Teams und der Integrata Stiftung,
Anni Schlumberger

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